Vor Ort im Unternehmen
Arbeitsmedizin direkt in Ihrem Betrieb
Vorsorgen, Beratung und Begehung finden an festen Tagen in Ihrem Betrieb statt. Ihre Beschäftigten sparen Fahrzeiten, Ihre Organisation den Abstimmungsaufwand. Hier steht, wie das abläuft und was Sie dafür brauchen.

So funktioniert es
Betreuung in Ihrem Unternehmen in fünf Schritten
Vom ersten Gespräch bis zum Folgetermin. Der Ablauf ist so angelegt, dass Ihre Organisation möglichst wenig Aufwand hat.
- 01
Bedarf klären
Kurzes Gespräch zu Betriebsgröße, Tätigkeiten und Gefährdungen. Daraus ergibt sich, welche Betreuung und welche Vorsorgen Sie brauchen. Sie erhalten ein Angebot.
- 02
Termine planen
Wir legen feste Vor-Ort-Tage fest und bündeln Vorsorgen, Beratung und Begehung. Ihre Personalabteilung macht einen Zeitplan, wer wann an der Reihe ist und welche Untersuchungen erhält.
- 03
Raum vorbereiten
Ein ruhiger Raum mit Tisch und Stühlen genügt, mit Gewährleistung von Privatsphäre und ärztlicher Schweigepflicht. Untersuchungsgeräte bringe ich mit.
- 04
Betreuung vor Ort
Vorsorgen, Beratungsgespräche und Begehung finden wenn möglich an einem Tag statt. Beschäftigte kommen zum vereinbarten Zeitpunkt und gehen danach direkt zurück an den Arbeitsplatz.
- 05
Weiter betreuen
Sie erhalten eine Bescheinigung mit der nächsten Frist. Die Folgetermine werden von der Personalabteilung geplant, in der Regel nach drei Jahren. Zwischendurch bin ich für Rückfragen erreichbar.
Voraussetzungen
Was Sie bereitstellen und was ich mitbringe
Die Anforderungen an den Raum sind gering, die medizinische Ausstattung bringe ich mit. Für Einzeluntersuchungen und Untersuchungen mit speziellen Geräten stehen nach Bedarf Praxisräume zur Verfügung.
Der Raum bei Ihnen
- Ruhiger, abschließbarer Raum, der Privatsphäre und ärztliche Schweigepflicht gewährleistet
- Tisch und zwei Stühle
- Steckdose und ausreichend Licht
- Mindestens 5 Meter freie Sichtstrecke für den Sehtest (alternativ Sehtestgerät, bringe ich mit)
- Wenn möglich ein Wartebereich vor dem Raum
Das bringe ich mit
- Sehtestgerät und Farbsehtafeln
- Audiometer für Hörtests inklusive Kopfhörer
- Spirometer für die Lungenfunktion
- Blutdruckmessgerät, EKG-Gerät
- Material für Blutentnahmen und Impfungen
- Dokumentation und Vorsorgebescheinigungen
Hilfreich vorab
- Anzahl der Beschäftigten und grobe Aufteilung nach Tätigkeiten
- Vorhandene Gefährdungsbeurteilung, falls vorhanden
- Bisherige Vorsorgekartei oder Bescheinigungen
- Ansprechpartner für Arbeitssicherheit und Personal
- Besonderheiten: Schichtbetrieb, Saisonkräfte, mehrere Standorte
Organisation
So werden Termine für Beschäftigte organisiert
Nach der Bedarfsklärung wissen Sie, welche Beschäftigten welche Vorsorge benötigen und bis wann. Ihre Personalabteilung macht daraus einen Zeitplan für den Vor-Ort-Tag mit festen Zeitfenstern: wer wann an der Reihe ist und welche Untersuchungen erhält.
Beschäftigte kommen zum vereinbarten Zeitpunkt, die Dauer richtet sich nach dem Vorsorgeanlass, danach geht es zurück an den Arbeitsplatz. Für jede Vorsorge erhalten Sie eine Bescheinigung mit der Frist für die nächste.
Die Folgetermine plant Ihre Personalabteilung anhand dieser Fristen, in der Regel nach drei Jahren. Zwischen den Terminen bin ich für Rückfragen telefonisch und per E-Mail erreichbar, etwa bei neuen Arbeitsplätzen, Wiedereingliederung oder Fragen zum Mutterschutz.

FAQ
Fragen zum Ablauf vor Ort
Wie viele Beschäftigte sind an einem Vor-Ort-Tag möglich?
Das hängt vom Vorsorgeanlass ab. Reine Beratungsgespräche sind kürzer als Vorsorgen mit Hörtest, Lungenfunktion und Blutentnahme. Die Zahl der Termine pro Tag planen wir vorab anhand Ihrer Liste.
Was ist, wenn jemand am Termintag krank ist?
Dann rückt die Person in den nächsten Vor-Ort-Tag nach. Bei dringenden Pflichtvorsorgen vor Tätigkeitsaufnahme finden wir kurzfristig eine Lösung.
Gibt es Leistungen, die nicht im Betrieb möglich sind?
Der weit überwiegende Teil der Betreuung findet im Betrieb statt. Für Einzeluntersuchungen und für Untersuchungen, die spezielle Geräte erfordern, stehen nach Bedarf Praxisräume zur Verfügung. Ob das in Ihrem Fall nötig ist, klären wir bei der Planung.
Wie werden Beschäftigte über den Termin informiert?
Sie erhalten von mir Vorlagen für Einladung und Information, die Sie intern weitergeben können. Darin steht auch, dass Befunde nicht an den Arbeitgeber gehen.
Möchten Sie die Betreuung in Ihrem Betrieb organisieren?
Ein kurzes Gespräch reicht, um Umfang und Ablauf zu klären. Danach erhalten Sie ein konkretes Angebot.
